Susanne Ullerich Film

Work in Progress

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Work in Progress.
Das Doppelleben einer Frau, die seit mehr als 25 Jahren
an Aids erkrankt ist.

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DOPPELLEBEN – Der "doppelte" Alltag von Frauen mit HIV/AIDS

THEMA UND ZIELGRUPPE
Der ca. 30- 45 minütige Dokumentarfilm thematisiert das Leben von HIV-positiven oder AIDS-kranken Frauen. Er stellt somit eine Gruppe in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, die meist unbeachtet bleibt und keine Lobby oder Community hat: Nicht homosexuelle Männer, Junkies, sondern heterosexuelle Frauen und Mädchen überall auf der Welt. Gerade Jugendliche sollen angesprochen werden, Vorurteile abgebaut, realistisches und aktuelles Wissen vermittelt und Empathie geweckt werden. Durch anschließende Verwertung auf Festivals, im Fernsehen und im Rahmen von Vorträgen und Aufführungen in Schulen und anderen Institutionen soll die Diskussion des in den Hintergrund gerückten Themas wieder aufleben: Jede/r, die/der sexuell aktiv ist, ist betroffen! Der Film zeigt aber auch die Stärke, den Humor und die Energie der Hauptprotagonistin Lena und macht erfahrbar, was es bedeutet, wirklich mit dieser Krankheit zu leben. Er soll sowohl aufklären als auch Hoffnung machen.

INHALT
Der Film beschäftigt sich mit der Frage nach dem Leben im Verborgenen: Wie ist es, wenn man sein halbes Leben lang mit einer Lüge leben muss? Insbesondere behandelt er folgende ganz konkrete Herausforderungen, die leider immer noch aktuell sind: - Warum werden immer wieder Menschen stigmatisiert? - Wie groß sind immer noch die Vorurteile (Trinken aus dem gleichen Glas, Mückenstiche, gleiche Toilettenbenutzung etc.)

HAUPTFIGUR LENA
Lena führt im wahren Leben natürlich einen anderen Namen. Sie ist fast 52 Jahre alt und seit über 25 Jahren mit dem HIV-Virus infiziert. Aus medizinischer Sicht ist sie ein Wunder, sie hat alle Facetten der Krankheit erlebt und überlebt. In den 80er Jahren gehörte Lena zu den Ersten, bei denen das Virus entdeckt wurde. Auch war sie eine der ersten Schwangeren mit dem HIV-Virus, die das Kind austrug. 1995 brach die Krankheit Aids bei Lena aus. Nur ihre engsten Freunde und Verwandte wissen davon. Aber nicht die Freunde ihrer gesunden, Mitte- 20 Jahre alten Tochter. Zu groß ist ihre Angst vor Ausgrenzung und Stigmatisierung. So lebt Lena ein Doppelleben, weil sie ihre Tochter und auch sich selbst schützen will. Ihren Umgang mit der Krankheit, ihre Angst und Sorge, aber auch ihren Humor und ihre Lebensfreude vermittelt der Film „Doppelleben“, der aufklären, Vorurteile abbauen und Hoffnung machen soll.

STILMITTEL
Der Film ist aufgebaut auf mehreren Ebenen: Verfremdetet Fotos, Collagen und Phantasiesequenzen. Selbstgefilmtes Material von Lena Interviewpartner Bilder, die das Thema Doppelleben aufgreifenDoppelleben ------ link indiegogosomething